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Das Wohnhaus steht auf einem nach Süden abfallenden Grundstück in dörflicher Struktur mit Blick auf die umliegende Bergregion des Rheintals. Eine in den Hang eingeschobene Stützmauer aus Beton bildet Raum für das Eingangsgeschoß mit ebenerdigem Gartenzugang. Zusammen mit der senkrecht zum Gebäude angeordneten Wandscheibe dient die in den Hang eingeschobene Stützmauer als Auflager für einen Baukörper aus Holz.

Zwei versetzt zueinender angeordnete Winkel, deutlich ablesbar durch unterschiedliche Materialität (Kupfer, Holzschindeln) der Fassade, fügen sich zu einem Baukörper zusammen.

Dieser umlaufend überhängende Baukörper schützt den Zugangsbereich vor der Witterung und schafft außerdem überdachte Außenbereiche. Ein Großteil der Fassade und Fenster besteht einheitlich aus naturbelassenem Weisstannenholz bzw. Kupferblech. Die massiven Bauteile wurden bewusst in Sichtbeton dargestellt. Bodenbelag und Lattenroste wurden aus Eiche gefertigt. Auf Lacke oder Schutzanstriche wurde ganz verzichtet. Die dauerhafte Kupfer- und Holzfassade bekommen im Laufe der Zeit eine dezente Patina und fügen sich dadurch harmonisch und zurückhaltend in die Landschaft ein. Das Gebäude wurde Streng nach den Kriterien der Umweltverträglichkeit geplant.

Die traditionellen Holzschindeln lassen den sehr zeitgemäßen und eleganten Baukörper ganz einfach Teil der ländlich strukturierten Alpenlandschaft werden.

Daniel Sauter Architekt